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Toronto Maple Leafs
















 

RECAPS

3 Air Canada Centre, 4.2.2007 1 Montreal

BOXSCORE     18'800 (sold out)

Die Leafs standen bei ihrem 4. Heimspiel der Saison 9 bereits mächtig unter Druck. Grund zur Hoffnung gab eigentlich nur die erste Begegnung der Saison mit den Canadiens, die man mit 4:0 klar gewinnen konnte. Die Fans pilgerten aber trotz dem 3-5-0 Record in Massen zur Union Station und ins ACC zum grossen Derby.

Die Truppe von Mike Babcock begann dann das Spiel auch sehr nervös und musste sich einige male auf die Künste von Stargoalie Miikka Kiprusoff verlassen. Die finnische Lebensversicherung scheint sich in Toronto immer wohler zu fühlen. In der 8. Spielminute erhielt Verteidigungs General Wade Redden eine 2-Minuten Strafe wegen eines Cross Checks an Martin St.Louis. Die Canadians liessen den Puck gut laufen und der gefoulte selbst erzielte nach einer sehenswerten Kombination den Führungstreffer für die Gäste aus der Provinz Quebec. Dieses Tor weckte allerdings die Maple Leafs, die nun Druck auf Marc André Fleury ausübten. Kurz vor der Pause lancierte dann auch Alex Tanguay seinen Linemate Joffrey Lupul der alleine auf Fleury ziehen konnte. Der junge Flügel bewiess einmal mehr seine Kaltschnäuzigkeit und verwandelte souverän zum vielumjubelten Ausgleich.

Im zweiten Drittel kam dann der Leafs-Express immer mehr ins Rollen. Die Defensive stand nun wie gewohnt in dieser Saison sicher und wenn dann mal ein Schuss aufs Tor kam war da noch "Kipper" der eine unheimliche Sicherheit ausstrahlte. Im Angriff vermochten die Leafs noch keine Stricke zu zereissen, konnten sich aber ein leichtes Chancenplus herausspielen. Olli Jokinen und Scott Mellanby scheiterten in aussichtsreicher Position. So blieb es auch nach 40 Minuten 1:1.

Im letzten Abschnitt konnten die Leafs nochmals einen Gang höher schalten, aber auch die Canadians vermochten mitzuhalten. So entwickelte sich im letzten Abschnitt ein wahres Offensivspektakel mit Schüssen hüben wie drüben. Den Bann brach dann allerdings ein Verteidiger, Rookie of the season 8 Ryan Whitney erzielte mit einem Knaller die erstmalige Führung für die Maple Leafs mit seinem 2. Saisontor. Brian Pothier und Colby Armstrong konnten sich bei dem Tor einen Assistgutschreiben lassen. Nach der Führung spiele die Blaue Armee von GM Schrepfer ein cleveres Hockey und konterte die Habs gnadenlos aus 2 1/2 Minuten vor Schluss nutzte Olli Jokinen einer dieser Konter nach einer herrlichen Vorarbeit von Alex Tanguay zum 3:1 und zur Entscheidung.

Die Maple Leafs konnten sich durch diesen Sieg auf Platz 9 verbessern und haben die Chance am Dienstag zu Hause gegen die New Jersey Devils den Strich hinter sich zu lassen.

 

4 Saddledome, 29.4.2005 3 Flames

BOXSCORE     16'301

Nach dem Sieg zu Hause gegen Chicago mussten die Leafs umbedingt auch Auswärts mal wieder punkten, wenn man doch noch in die Playoffs rutschen möchte. Und so reisten die Leafs mit einer Schwierigen Aufgabe in den Westen nach Calgary. Das Spiel startete und die Jungs von Mike Babcock waren dauernd unter Druck, die Flames spielten sich in einen wahren Rausch, so kamen die Maple Leafs nur mit Konter gefährlich vors Tor von Jean-Seabstien Giguerre. Einer von dieser Konter, kam von der 4. Linie der Blau-Weissen, und der linke Flügel Mike Ricci nützte die Chance und traf zum 0:1, Bryan Berard hat den wusligen Stürmer lanciert und der konnte sein 5. Saisontor markieren. Die Flames reagierten mit wütenden Angriffen, doch Eddie war heute ein unglaublicher Rückhalt und so blieb es nach 20 Minuten beim 0:1.

Anfangs des zweiten Drittel standen die Gäste noch mehr unter Druck als Jarome Iginla die Strafbank drückte, der Druck des Heimteams wuchs und wuchs an, doch in der grössten Druckphase der Flames entwischte Mario Lemieux der sich nicht zweimal bitten lies und alleine vor Giguerre zum 0:2 einnetzte. Für den Oldie wars bereits sein 23. Saisontor. Das Spiel änderte sich nicht, die Leafs versuchten nun mit einer kompakten Defensive das 0:2 in die zweite Pause zu retten. Dies gelang ihnen mehr schlecht als recht und so schoss Ex-Leafer Ryan Christie das hoch verdiente 1:2 mit seinem 1. Saisontor. Diese knappe Führung vermochten die Maple Leafs ins Drittel zu retten.

Das letzte Drittel begann wie die anderen zwei Drittel ebenfalls, in Überzahl erhöhte Jarome Iginla eher unverdient zum 1:3, der Sniper scorte wie Lemieux heute sein 23. Treffer. Viele der Fans im Saddledome dachten, das Spiel sei entschieden. Dem war aber bei weitem nicht so, Belfour wurde immmer mehr unter Druck gesetzt und es kam eigentlich so wie es kommen musste. Jamie Langenbrunner und Ex-Leafer Martin Straka traffen und liessen das Spiel von neuem beginnen. Beide Teams brachten dieses Resultat in die Verlängerung. In der Verlängerung merkte man, dass die Maple Leafs, diesen Sieg mehr benötigen als die Flames, so waren die Jungs aus Toronto um einiges zielbewusster und nach nur 19 Sekunden traff Dan Boyle zum Siegestreffer für die Gäste, eins der wichtigsten Tore dieser Saison war gefallen. Der Abstand zum rettenden 8. Playoffplatz beträgt jetzt nur noch 3 Punkte, es ist wieder alles möglich.


 

8

Air Canada Centre. 22.4.2005

2

Ottawa

BOXSCORE     15'744

Es stand mal wieder an, das "Battle of Ontario", die Toronto Maple Leafs gegen die
Ottawa Senators. Die beiden Rivalen können sich auf den Tod nicht ausstehen und
so waren GM Schrepfer's Mannen natürlich extrem montiviert die schlechten Resultate
mit einem Sieg gegen die Senators wieder gutzumachen.

Das erste Drittel begann und die Leafs legten los wie die Feuerwehr, Jarome Iginla
schoss mit seinem 21. Tor der Saison die Leafs bereits in Front, und das nach nur
5 Minuten und 20 Sekunden. Die Vorarbeit kam von Olli Jokinen und Alex Tanguay.
Beide Teams waren extrem offensiv eingestellt und das frühe Tor unterstütze beide
Teams in ihren Angriffsbemühungen, die Leafs waren gelöst und die Sens mussten
was tun. Doch kurz vor der Pause waren es wieder die Maple Leafs die traffen, dies-
mal wars Verteidiger Bryan Berard der mit einem Schlenzer Johan Hedberg erwischte.
Die Leafs konnten sich über diese 2 Tore Führung bei ihrem Goalie bedanken, Eddie
the Eagle war einfach fantastisch in diesem ersten Abschnitt.

Das zweite Drittel begann und Toronto konnte schnell mal in Überzahl auflaufen, so
kam es wie es kommen musste. Mario Lemieux schoss sein 18. Saisontor und sorgte
für die frühe Entscheidung, dachte man. Doch schnell kam das Zweifeln wieder auf,
die Sens ihrer Seits nun im Powerplay kamen nur 2 Minuten später durch Miller
wieder auf 2 Tore ran. Als Bates Bataglia mit seinem 9. Tor der Saison sogar noch
das 3:2 gelang, war endgültig wieder Spannung im Spiel. Obwohl die Maple Leafs
haushoch überlegen waren, waren die Sens plötzlich wieder im Spiel, so musste man
in Sachen Effizienz wieder einen Zacken höher schalten. Knapp 4 Minuten vor der 2.
Pause traff wieder Mario Lemieux auf Pass von Alex Frolov zum 4:2. Das Spiel war
nun aus Leafs Sicht wieder in richtige Bahnen geleitet worden.

Das letzte Drittel wurde dann zu einem einzigen Sturmlauf der Hausherren und zeigte
auf wie Effizient die Leafs sein können, wenns mal läuft. In der 46. Minute traf
wieder Jarome Iginla ins Netz. Horton erhöte mit einem Doppelpack innerhalb von 20
Sekunden auf 7:2 und 5 Minuten vor Schluss setzte Lemieux dem Spiel mit seinem
Hattrick Treffer die Krone auf. Die Sens konnten eim zu diesem Punkt wirklich leid
tun. Die Fans im Air Canada Centre waren mehr als nur begeistert. Standing Ovation
waren Minuten nach der Schlusssirene noch an der Yonge Street zu hören. Die Leafs
zeigten die überzeugendste Leistung der Saison im grossen Rivalen-Duell. So ver-
söhnt man sich mit seinen Fans.

Es kann gespannt darauf geschaut werden, wie sich die Leafs bei ihrem Angstgegner
in Edmonton schlagen werden. Der Abstand auf den Strich ist immernoch bedrohlich
gross, ein Sieg ist mehr als nur Pflicht.

 

6 Air Canada Centre, 18.4.2005 3 Colo

BOXSCORE    18'800 (ausverkauft)

Die Leafs kehrten nach einer blamablen Vorstellung in Buffalo wieder nach Toronto zurück, das Starensemble und Leader der Western Conference aus Denver war der nächste Gegner. Die Zuschauer strömten in Massen ins ACC. Trainer Babcock liess sich einen speziellen Schachzug einfallen und orderte Goalie Rick di Pietro von St.John's nach Toronto gleich ins Tor als Nummer 1. Ed Belfour war nicht mal Backup, sondern war ein Healthey scratch.

Das Spiel begann wie das Spiel in Buffalo aufgehört hatte, nach nur einer Minute und 10 Sekunden erwischte Zigmund Palffy di Pietro mit einem harten, gezielten Schuss und brachte die Gäste in Führung. Nicht wenige der Zuschauer kamen das nächste Debakel auf sich zukommen, doch es sollte anders kommen. Dieses Tor beflügelte die Leafs, verletzte das Team im Stolz. Man konnte das Startdrittel ausgeglichen gestalten und so war es gegen Ende des Drittels Youngster Eric Staal der mit seinem 7. Saisontor den Ausgleich schoss, für Staal war dies auch das erste Tor für die Maple Leafs nach seinem Wechsel aus Vancouver. Mit dem Unentschieden gings dann auch in die erste Pause.

Das zweite Drittel gehörte dann aber vollends den Maple Leafs, herrliche Kombinationen führten dazu, dass die Avalanche Verteidiger vollkommen überfordert auf dem Eis rumliefen. Nach 7 Minuten wurde die endlos scheinende Druckphase endlich belohnt, Verteidiger Dimitri Kalinin schoss mit seinem 4. Saisontor die Leafs zum ersten mal in Führung. 6 Minuten später war es Jason Blake der Cloutier bereits wieder erwischte. Die Leafs lagen 3:1 vorne und griffen weiter an, Die Avs versuchten ihr Glück durch Konter, einer dieser Konter verwertete dann auch Clymer zum 3:2. Wer dachte, dass die Mannschaft von GM Schrepfer nun auseinanderfiel irrte. 5 Sekunden vor der Pause donnerte Mario Lemieux den Puck erneut ins Tor, sein 16. Saisongoal wurde vorbereitet durch Bryan Berard und Owen Nolan. 4:2 führten die Maple Leafs nach 2 Drittel.

Im letzten Drittel versuchten die Avs alles, wieder ins Spiel zu kommen. Aber der junge Rick di Pietro hielt den Vorsprung auf herrliche Art und Weise, eine Glanzparde folgte auf die nächste. Die Gäste waren am verzweifeln und als ob das nicht schon genug wäre sassen dann auch noch die Konterstösse der Leafs, Blake mit seinem 17. und Frolov mit seinem 5. Saisontor erlösten die vielen Leafs Fans im Air Canada Centre und brachte die Leafs mit 6:2 in Führung. Das es nicht ganz so bös aussah, dafür sorgte Glen Murray, der für das Starensemble aus Denver zum 3:6 verkürzte.

Ein erfolgreicher und sehr überraschender Abend ging zu Ende, nächster Gegner wird im Air Canada Centre San Jose sein. Die Mannen von GM Perez überzeugten diese Saison mit überraschenden Leistungen.

3 GM Place, Vancouver, BC, 15.4.2005 2

BOXSCORE    17'176

Nach dem souveränen Sieg zu Hause gegen die Philadelphia Flyers mussten die Leafs in den Westen Canada's reisen um gegen die Vancouver Canucks zu spielen. Für Neuzugang Eric Staal war das ein ganz besonderes Spiel, sein erstes Auswärtsspiel bei den Leafs also gleich beim alten Team. Die Heimfans empfiengen den jungen Leaf mit einem Pfeiffkonzert, die ebenfalls zahlreichen Leafs Fans im Stadion jubelten ihrem neuen Idol hingegen frenetisch zu. Das Spiel begann und die Leafs starteten sehr konzentriert, defensiv stand man sehr stark und offensiv versuchte man mit Konter die Abwehr der Nucks zu knacken. Nach knapp 9 Minuten gelang dies dann wunderbar durch die Power-Line der Leafs. Eine herrliche Passstafete von Jarome Iginla und Alex Tanguay schloss Olli Jokinen mit seinem 21. Saisontor ab zum 1:0 für die Gäste aus dem Osten. Die Canucks reagierten mit wilden angriffen, angetrieben von ihrem Abwehr Patron Rob Blake konnten Sie auch nur knapp 2 Minuten später ausgleichen. Aleksey Morozov überwand Leafs Goalie Belfour mit einem herrlich getimeten Handgelenkschuss. Zur Pause stand es dann auch 1:1.

Der Start des zweiten Drittels gehörte dann auch den Jungs von GM Brinkmann, die Canucks stürmten weiter an, Schuss um Schuss flog Richtung Eddie the Eagle und aus einem Gestocher raus konnte Curtis Brown die erstmalige Führung für Vancouver besorgen. Dieser Rückstand weckte dann endlich die Maple Leafs, die ihrerseits versuchten das Spiel an sich zu reissen. Je länger das Drittel dauerte, desto besser geling das den Jungs aus Toronto. Trotzdem ging man mit einem 2:1 Rückstand in die 2. Drittelspause.

Das man sich noch nicht geschlagen gab, zeigte das Ende des 2. Abschnitts und so legten die Leafs auch im letzten Abschnitt los. Mit viel Druck kam man zu mehreren Chancen, die Canucks ihrerseits waren stets durch Konter gefährlich. Das Spiel selber wurde immer aggressiver und die Teams mussten einige Unterzahl Situationen über sich ergehen lassen. Als Steve Konowalchuk auf der Strafbank sass und die Leafs einmal mehr ihre Powerplayformation aufs Eis schickten geschah es dann, Bryan Berard fand den freistehenden Owen Nolan und der hatte keine Mühe sein 13. Tor zu erzielen. Das Spiel war wieder ausgeglichen und das rund 3 Minuten vor Schluss. Die Verlängerung musste das Spiel entscheiden und die Leafs hatten die besseren Karten, da Cory Cross noch auf der Strafbank sass.

Vileicht war es ein besonders Schlauer Schachzug von Trainer Mike Babcock den ihn dazu bewegte in der Overtime gleich Ex-Canuck Eric Staal aufs Eis zu schicken. Eric gewann das Bull spielte auf den Flügel zu Tanguay, der passte in die Mitte und Jason Blake erwischte Cujo auf dem falschen Bein und erzielte den Siegestreffer für Toronto. Der zweite Sieg in Serie war Tatsache und die Leafs sind mittlerweile 4 Spiele ungeschlagen. Am Sonntag gegen Buffalo, erhoffen die Leafs diese Serie auszubauen.

4 Air Canada Centre, 13.4.2005 1

BOXSCORE     16'351

Die Leafs standen unter einem enormen Druck heute Abend im Air Canada Centre. Die Strichkonkurenten konnten ihre Spiele gewinnen und so wuchs der Abstand auf den 8. Platz auf 5 Punkte. Ein Leaf war aber ganz besonders unter Druck, Neuzugang Eric Staal streifte zum ersten mal das Maple Leaf Shirt über und alle Augen im Stadion waren auf ihn gerichtet. Gross wurde der junge Stürmer empfangen, Standing Ovation als sein Name viel bei der Mannschaftsaufstellung. Ein weiterer verlohrener Sohn Toronto's hat den Weg zurück in die Heimat gefunden.

Die Jungs von Mike Babcock übernahmen dann auch bereits von Anfang an das Kommando, nichts zu spüren vom riesiegen Druck. Neuzugang Staal betrat nach ungefähr 3 Spielminuten zum ersten mal das Eis als Leafs Spieler und kämpfte wie ein Terrier. So kam der Puck zu Dan Boyle, die gesammte Abwehr warf sich Boyle in die Quere, aber der schlaue Quarterback passte gekont auf Captain Ohlund und der behielt die Übersicht und fand vor dem Tor den freistehenden Mike Ricci. Ricci schob ein und das Publikum war zum ersten mal aus dem Häuschen 1:0 für das Heimteam. Dieses Tor wirkte noch befreiender für die Maple Leafs, mal um mal tauchten die Hausherren vor Marc Denis auf, aber der Hüter der Flyers war heute der beste Mann seines Teams. Nur dank Denis stand es dann auch nach 20 Minuten nur 1:0 für die Blau-Weissen.

Das zweite Drittel konnten die Flyers etwas ausgeglichener gestalten, trotzdem blieben die besten Läute auf dem Eis weiterhin die beiden Goalies. Marc Denis hielt weiterhin überragend und Eddie the Eagle hielt seinen Kasten rein. Erst kurz vor Ende des zweiten Abschnitts klingelte es zum 2. mal, wieder fand Boyle den 4th Line Left Wing Mike Ricci und der tankte sich durch und scorte zum 2:0, so gings dann auch in die Pause.

Bis anhin war es ein souveräner Auftritt der Torontonians, die Chancenauswertung lies zwar etwas zu wünschen übrig, aber alles in allem war es ein höchst sicherer Auftritt. In der 7. Minute des zweiten Drittels wurde dann auch das Spiel vollends entschieden. Arbeiter Jason Blake schoss auf Zuspiel von Joe Nieuwendyk und Nikolai Antropov das 3:0 und nur 34 Sekunden später doppelte "Nieuwy" mit einem herrlichen Handgelenkschuss auf Vorarbeit von Antropov und Blake zum 4:0 nach. Die 2 Punkte für die Leafs waren zu diesem Zeitpunkt natürlich im trocknen. Einziger kleiner Mackel am heutigen Abend war das Ehrentor der Flyers rund 4 Minuten vor Schluss durch Arnason.

GM Schrepfer war dann auch mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: "Die Mannschaft stand enorm unter Druck und trotzdem wurden die 2 Punkte souverän eingefahren, das erfreut mich natürlich sehr. Ausserdem bin ich Stolz auf Eric Staal, er hatte soviele Erwartungen zu erfüllen und der Druck war für ihn enorm gross, trotzdem spielte er einen fantastischen Einstand mit einer +2 Bilanz."

 

6 American Airlines Centre, 29.9.2004 1

BOXSCORE     18'500 (Sold out)

Nach dem 4:3 Endspurt Sieg zu Hause gegen die Stars wollten die Leafs nun auch das zweite Derby gewinnen, diesmal musste man aber in die Höhle des Löwen nach Dallas. Und nur nach 27 Sekunde platzte Jarome Iginla der Knoten. Wunderschön überwand er Kiprusoff zum 1:0 für die Gäste aus Toronto. Die Stars wussten aber zu reagieren und deckten di Pietro mit Schüssen ein, der junge Keeper der Maple Leafs spielte aber genial. Und 5 Minuten vor der Pause konterten die Leafs die Stars gnadenlos aus, Ex-Dallas Spieler Nieuwendyk erzielte allein vor Kiprusoff das 0:2 und 3 Minuten später doppelte Jokinen im Powerplay nach zum 0:3. Die Entscheidung war schon früh gefallen. Die Stars vermochten allerdings durch Moreau noch das 1:3 vor der Pause zu erzielen, aber irgendwie hatte man trotzdem das Gefühl das die Leafs die Sache fest im Griff haben.

Das zweite Drittel kontrollierten die Leafs dann auf eine fantastische Art und Weise, gekonnt warteten sie auf Konter und hinten liessen sie eigentlich nichts mehr anbrennen. Und auch wenn was durchkam, war da noch Torhüter di Pietro, der auch heute fantastisch aufgelegt war. In der 31. Minute war es dann der Legende im Leafs Trikot vorbehalten die endgültige Entscheidung zu markieren. Mario Lemieux überwand Kipper zum 4. mal im heutigen Abend. Und nur 3 Minuten später schoss Jarome Iginla sein zweites Tor des Abends zum 5:1 für die überlegenen Gäste.

Das letzte Drittel ist schnell erzählt, die Stars versuchten noch zu retten was zu retten ist, gelang Ihnen aber nicht, im Gegenteil so war es wieder Joe Nieuwendyk der mit seinem zweiten Tor das 1:6 erzielte. Die Leafs zeigten zum ersten mal in der Saison zu was das sie fähig sind. Mit Freude und viel Selbstvertrauen werden die Leafs damit nach Raleigh reisen um gegen die Hurricanes zu spielen.

4

Air Canada Centre, 29.9.2004

3

BOXSCORE     18'800 (Sold out)

Was für eine grosse Serie stand an, die Maple Leafs zuerst zu Hause gegen die Stars und dann in Dallas gegen die Stars, den Erzfeind aus Texas. Natürlich von der Geographie her ist das sicherlich kein Derby, aber wenn man die Vorgeschichte kennt dann weiss man das zwischen diesen beiden Teams die fetzten fliegen. Es war auch heute wieder ein Klassiker. Das Spiel begann ausgeglichen, beide Teams hatten Chancen das erste Tor zu erzielen. Aber es dauerte fast 8 Minuten bis das erste mal die rote Leuchte hinter einem der Tore aufleuchtete und es war überraschenderweise die hinter Rick di Pietro. Teppo Numminen auf Pass von Tkatchuk und Norstrom schoss die Jungs von GM Rossi in Führung. Die Leafs reagierten stark, aber scheiterten immer wieder am starken Mikka Kiprusoff. Und so gings mit dem 1:0 für die Gäste in die erste Pause.

Im zweiten Drittel erhöhten die Leafs krass den Druck und kamen zu immer mehr Chancen, "Kipper" hielt aber weiterhin seine Stars im Spiel mit ausgezeichneten Paraden. In der 30. Minute war er dann aber machtlos bei einem Knaller von Defender Dan Boyle. Der auf Pass von Topscorer Alex Frolov sein zweites Saisontor markierte. Die Leafs suchten nun die Führung, aber immer wieder rettete die Wand Kiprusoff und so kam es wie es kommen musste, mit einem Konter erzielte Defender Karl Dykhuis die erneute Führung für die grünen aus Texas. Um so bitterer für die Leafs ist das Tor wenn man bedenkt das nur 30 Sekunden bis zur Pause fehlten.

Die Leafs gingen also auch ins letzte Drittel mit einem Rückstand. Und die Situation der Hausherren verschlechterte sich weiter. Nach 3:27 war es Sean Hill der für die Stars zum 1:3 traf. In diesem Moment dachten wohl viele Leafs Fans, dass es heute die zweite Niederlage schneien würde. Aber die Leafs zeigten auch in diesem Spiel kampfgeist und machten enorm Druck, die Stars konnten sich nur mit Strafen wehren. In der 52. Minute holte sich dann Ex Maple Leaf Spieler Brian Holzinger mit einem sehr dummen Foul eine 5 Minuten straf, diese sollte fatale Folgen haben für die Jungs von GM Rossi. Knapp 2 Minuten von der Strafe gegen Holzinger waren verstrichen als der junge russische Topscorer der Leafs dem Publkum wieder Hoffnung gab, er traf mit einem gezielten Handgelenkschuss zum 2:3. Das war bereits sein 3. Saisontor. Ethan Moreau verlor danach total die Nerven und musste ebenfalls auf die Strafbank. Eine 5:3 Situation kommt bei den Leafs einem Tor nahe, den die Leafs besitzen das zweitbeste Powerplay der Liga und genau so kam es. Jeremy Roenick schickte nach nur 8 Sekunden der Strafe Moreau zurück aufs Eis. Herrlicher Ausgleichstreffer. Aber nicht genug... JR blieb auf dem Feld und knallte 18 Sekunden später gleich noch eine rein. Das 3. Powerplay Tor in der Strafe gegen Holzinger und das Spiel war gedreht und gewonnen.

3

Air Canada Centre, 28.9.2004

1

BOXSCORE     18'800 (sold out)

Nachdem die Mannen von Mike Babcock überraschend und unverdient das zweite Heimspiel gegen die Florida Panthers mit 3:5 verloren musste man gegen die noch ungeschlagenen Devils umbedingt gewinnen. Die Leafs begannen dann auch sehr konzentriert und legten von Anfang an los wie die Feuerwehr. Nach 8 Minuten wars dann auch die zweite Linie die das erste Tor für die Hausherren erzielen konnte. Jeremy Roenick überwand auf Pass von Alex Frolov und Dan Boyle Robert Esche (der von der Liga zum Spieler des Monats gekührt wurde). Die Nervosität war damit natürlich weg und man merkte wie die Leafs befreiter aufspielen konnten und in der 12. Minute wars dann wieder Jeremy Roenick wieder auf Pass von Frolov der das 2:0 markierte. Mit dem 2:0 gings danna auch in die Pause und zum ersten mal war die Chancenauswertung gut bei den Leafs, Rick di Pietro hat sich von seinem schwachen Auftritt gegen die Panthers ebenfalls erholt und zeigte sich in einer bestechenden Form.

Das zweite Drittel war sehr ausgeglichen, wie eigentlich schon das erste. Aber das Tor schossen wieder um die Maple Leafs und diesmal in Überzahl, so war es Alexander Frolov (der heute überragende Mann) der diesmal das Tor selbstschoss mit seinem 6. Punkt der Saison zum 3:0. Das war dann auch die Entscheidung um somehr nachdem sich Martin St.Louis nach einem bösen Foul von Iginla verletzte (Iginla wurde in die Dusche geschickt). Das zweite Drittel plätscherte sonst nur so dahin und die Leafs brachten das Resultat locker in die zweite Pause.

Im letzten Drittel spielten dann nur noch die Devils, aber immerwieder scheiterten sie an Leafs Goalie Rick di Pietro. Die Mannen aus New Jersey überwanden dann aber doch noch die Wand im blau weissen Tor. Aber das erst knapp eine Minute vor Schluss, da war natürlich alles schon gegessen. Schade aber für di Pietro der damit seinen ersten Shutout der Saison vergessen konnte. Trotzdem spielten die Leafs eine solide Partie auf die Mann sicherlich aufbauen kann. Der Abend war allerdings auch für die Baby Leafs  ziemlich erfolgreich, so gewannen die St.John's Maple Leafs gegen die Albany River Rats mit 4:2.

3

Air Canada Centre, 26.9.2004

2

BOXSCORE     18'800 (sold out)

Das erste Heimspiel stand an für die Maple Leafs und nach dem souveränen Sieg in Boston (3:1) konnte man sehr zuversichtlich ins Spiel gehen. Trotzdem musste man aufpassen auf diese Flyers, das Team hat sich sehr verändert und ist mit Bestimmtheit nicht mehr die Schiessbude der Liga. Das bewiesen die Mannen von GM Bomm auch und gewannen ihre ersten beiden Auftritte der Saison. Also ein sehr schwieriges Spiel erwartete das Star-Ensambles von Coach Mike Babcock im restlos ausverkauften Air Canada Centre.

Das Spiel begann mit einem Abtasten von beiden Teams, die Maple Leafs wussten wahrscheinlich ihren Gegner nicht so richtig einzuschätzen und die Flyers hatten gehörigen Respekt vor den grossen Namen bei den Maple Leafs. Die beiden jungen Goalies Rick di Pietro (TOR) und Marc Denis (PHI) wussten sehr zu überzeugen, wobei ihre Vorderleute sie auch gekonnt abgeschirmt haben. So gings mit einem entäuschenden 0:0 in die Pause. Vor allem die heimischen Fans konnten nicht zufrieden sein.

In der Drittelspause mussten sich die Blau Weissen wohl eine gehörige Stammpauke von Babcock anhören, den die Leafs drehten nun so richtig auf. Nach nur 2 Minuten im Mittelabschnitt spielte dann Dimitri Kalinin einen sehr schönen Pass auf den linken Flügel, der dort freistehende Alexander Frolov tankte sich durch und überwand den bis dahin tadelos spielenden Denis mit einem gekonnten Handgelenkschuss ins nahe Lattenkreuz. Das Stadion drohte nun zu explodieren, der beliebte Jungstar der Leafs hatte das 1:0 erzielt. Doch trotz grosser Überlegenheit in diesem Drittel vermochten es die Leafs nicht zu schaffen das Score auszubauen und so kam es wie es kommen musste, mit einem der seltenen Kontervorstösse der Flyers erzielte Routinier Scott Young auf Pass von Youngster Antoine Vermette den bis dahin unverdienten Ausgleich. Die Leafs reagierten wütend konnten aber den teuflisch gut aufgelegten Denis vorerst nicht überwinden. Und so gings mit einem 1:1 in den letzten Abschnitt.

Als nach 1:50 im letzten Abschnitt Bryan Berard für unsportliches Verhalten (er hatte nach einem Schuss, der zuerst an den linken Pfosten sprang und von dort noch an den rechten, total die Beherrschung verloren und verarbeite seinen Stock via Torgehäuse von Denis zu Kleinholz) eine 2 Minuten Strafe aufgebrumt bekam, rochen die Jungs aus Philadelphia Blut und griffen an was das Zeugs hielt, Rick di Pietro zeichnete sich mit einigen schönen Paraden aus. Kurz vor Ende der Strafe entschärfte er einen Flachschuss von Skrastins, der Puck sprang zu Marleau den aber "Rickster" ebenfalls aus dem Lattenkreuz hexte und von dort rutschte der Puck genau Rookie Tuomo Ruutu vor die Füsse, der die schier unüberwindbare Hürde di Pietro zum Führungstreffer für Philadelphia nahm. Die Flyers führten zum ersten mal. Doch die Maple Leafs reagierten wie ein Titelfavorit, gut eine Minute später (diesmal Powerplay für die Ahornblätter) schoss Olli Jokinen auf Pass von Alex Tanguay den Ausgleich für die Hausherren. Aber nicht genug, bei einem Wechselfehler der Flyers profitierte Jason Blake, der Pfeilschnelle Flügel wurde vom überragend aufspielenden Jokinen losgeschickt und überwand alleine vor dem Tor auch Denis zum Siegestreffer für Toronto.

Am Schluss resultierte einen knappen Sieg für die Maple Leafs, die Neuzugänge Lemieux und Iginla konnten in ihrem ersten Heimspiel noch nicht wirklich überzeugen. Beide waren engagiert aber doch etwas blass in ihrer Effizienz. Morgen empfangen nun die Maple Leafs die Panthers aus dem sonnigen Florida.

5 Air Canada Centre, 11.6.2004 1

BOXSCORE     18'800 (sold out)

Revanche war angesagt. Nach dem letzjaehrigen Playoff aus waren die Leafs natuerlich extrem heiss auf die Capitals. Owen Nolan vor dem Spiel: "Wir hauen sie weg!". Eins war von der ersten Sekunde an klar, die Leafs waren bereit und wollten im wiederum ausverkauften Air Canada Centre umbedingt gewinnen. Ein Check nach dem anderen hoerte man krachen. Doch immerwieder brachten sich die Leafs dadurch in Unterzahl, wie in der 10. Minute als Brad Tapper auf der Strafbank sass. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr der Caps konnte Liga Topscorer Mike Comrie alleine auf Biron losziehen. Mit einem harten Handgelenkschuss liess er diesem dann auch keine Chance. 1:0 fuer die Leafs in Unterzahl!!. Die Leafs wurden nicht diszplinierter, im Gegenteil, noch mehr Strafen gabs fuer das Heimteam. Und in der 15. Minute nutzte dies Alexej Yashin der mit seinem 2ten Saisontor den Ausgleich schoss. Mit dem 1:1 gings danna auch in die Pause.

Im zweiten Drittel wurden dann auch die Caps aggressiver und so konnten die Leafs zeigen, warum sie das beste Powerplay der Liga haben. Diesmal brachten sie aber einige Anlaeufe, aber in der 28. Minute klappte es dann. Neuzugang Jeremy Roenick schoss mit seinem ersten Tor, die Leafs wieder in Fuehrung. Die Maple Leafs dominierten dieses Drittel und 6 Minuten spaeter war es Hal Gill der mit seinem 3. Saisontreffer fuer die Jungs aus Toronto den Vorsprung verdoppelte. 3:1 fuer die Blau-Weissen nach 40 Minuten.

Natuerlich liessen sich Mike Babcock's Mannen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und erzielten im letzten Abschnitt noch 2 weitere Tore. Olli Jokinen und Nik Antropov waren die Torschuetzen. Die bemitleidenswerten Caps waren heute absolut chancenlos gegen ein gross aufspielende Toronto Mannschaft. Die Revanche war somit vorzueglich geglueckt.

4 Pond of Anaheim, 10.6.2004 3

BOXSCORE     14'690

Nach dem Doppelsieg im Double-Header gegen die Avalanches und die Senators reisten die Leafs weiter ins sonnige Kalifornien. Der Gegner diesmal die Anaheim Mighty Ducks, ebenfalls ein Titelfavorit. Die Leafs legten gleich los wie die Feuerwehr und die Ducks konnten die Gaeste nur mit Fouls stoppen. So kam es dazu das die Maple Leafs bald mal in doppelter Ueberzahl auf dem Eis standen und natuerlich liesen sich die Kanadier da nicht zweimal bieten. Immerhin besitzen die Blau-Weissen das beste Powerplay der Liga. Liga Topscorer Comrie bediente Nik Antropov mustergueltig und der lies sich nicht zweimal bitten und donnerte das runde ins eckige. Da Hrdina eine 5 Minuten Strafe kassiert hatte, waren die Leafs immernoch in Ueberzahl, und wieder wurde die rote Lampe hinter Manny Fernandez getestet.... nach Kalinin's Hammer laeuchtete sie naemlich wieder auf. 0:2 fuer die Gaeste durch zwei fruehe Powerplaytore. Das liessen sich die Enten natuerlich nicht bieten und begannen nun ihrerseits gross aufzuspielen. Als Arron Asham in der Strafbank schmorte war es Hrdina der fuer die Ducks verkuerzte. Durch dieses Tor wurde vorallem Owen Nolan aufgebraust..... so kam es zu einem sehenswerten Faustkampf mit Anaheim's boesen Buben Brendan Witt.... der wurde aber so was von verdroschen, das er nach dem K.O. Schlag von Nolan vom Eis getragen werden musste. Mit einer 2:1 Fuehrung gingen die Leafs in die Drittelspause.

Das zweite Drittel war dann noch umkaempfter, die beiden Teams zeigten ein Weltklasse Hockey Spiel. Marian Hossa schoss auf Pass von Naslund den Ausgleich in Ueberzahl. Nur 4 Minuten spaeter waren wieder die Leafs an der Reihe. Nikolai Antropov brachte die Leafs im Powerplay erneut in Fuehrung. Assists kamen diesmal wieder von Roenick und Comrie. Exakt 2 Minuten spaeter schlugen die Ducks wieder zu, wieder wars Hossa auf Pass von Naslund der das Score gleichstellte. 5 Minuten vor Ende dieses Nervenaufreibenden Drittels traff 4th Liner Arron Asham zum Pausenstand von 3:4. Diese 40 Minuten waren wohl etwas vom besten was die NHLFS bis anhin gesehen hat.

Im letzten Drittel konnten die Ducks dann aber dem hohen Tempo nicht mehr standhalten. Die Leafs die einmal mehr durch ihre sensationelle Kondition zu beeindrucken wussten powerten nun was das Zeugs haelt. Mighty Ducks Goalie Manny Fernandez spielte aber ein sensationelles letztes Drittel und konnte trotz drueckender Ueberlegenheit der Maple Leafs seine Ducks im Spiel behalten. Da aber die Jungs aus Anaheim nicht mehr in der Lage waren etwas dagegen zusetzen blieb es beim 4:3 Auswaertssieg der ungeschlagenen Maple Leafs.

4

Correll Center, 9.6.2004 1

Ottawa

BOXSCORE     17'885

Nach dem zweiten Heimspiel (4:1 Sieg gegen die Avs), stand nun noch das zweite Auswaertsspiel und zugleich auch zweite kanadische Duell auf dem Programm. Das erste Drittel begann mit einem abtasten von beiden Teams. Keines der Teams konnte sich wirklich Vorteile verschafen. Erst als Jeremy Roenick wegen uebertriebener Haerte in die Kuehlbox geschickt wurde, wurde das Spiel so richtig lanciert. Die Senators machten maechtig Dampf, Lalime musste einige male sein ganzes koennen zeigen. Aber als Bates Bataglia mit dem 3. Nachschuss das 1:0 fuer die Heimmanschaft schoss war auch er machtlos. Das war aber genau der Hallo-Wach-Ruf fuer die Maple Leafs, das Spiel kippte nach diesem Tor. Die Leafs bombadierten foermlich Goalie Guigerre und knapp eine Minute spaeter wars Mike Comrie der zur Freude der mitgereisten Fans aus Toronto (ungefaehr die Haelfte im Correll Centre waren in Blau-Weiss) ausgleichen konnte. Owen Nolan und Nik Antropov lieferten die Assists zu diesem sehenswerten Ausgleichstreffer. Mit alles in allem gerechten 1:1 gings dann in die erste Drittelspause

Im zweiten Abschnitt nuetzten die Leafs dann das Momentum. Nun war es nur noch eine Mannschaft die spielte. Zahrleiche Chancen wurden herausgespielt und nach 4 Minuten wars wieder Mike Comrie der mit seinem zweiten Tor des Abends die erstmalige Fuehrung fuer GM Schrepfer's Team erzielte. Das geschehen aenderte sich nicht, im Gegenteil die Leafs hatten Chancen im Multipack... Roenick, Tanguay und Jokinen hatten einige erstklassigen Moeglichkeiten das Resultat zu verbessern, allesamt wurden aber vergeben, wenn sich das nicht raecht?

Auch zu Beginn des letzten Drittel aenderte sich das Bild nicht, nur mit einem kleinen aber entscheidenden Unterschied - die Leafs nutzten diesmal ihre Chancen.  Owen Nolan schoss diesmal hoechstpersoenlich nach nur knapp 3 Minuten zum 3:1 ein und nur wenigen Minuten spaeter wars Hal Gill der zum entscheidenden 4:1 traf. Die Senators reagierten zu spaet, denn nach diesem Tor kamen sie besser ins Spiel - nahmen die Leafs einen Gang raus? - einige erstklassige Chancen wurden erspielt, aber ein ums andere mal fanden die Ottawa Stuermer ihren Meister in Patrick Lalime. Am Ende resultierte ein ungefaehrdeter Sieg den man vor allem Mike Comrie und Owen Nolan zu verdanken hat. Mike Comrie erzielte in diesem battle of Ontario 2 Tore und 2 Assists und wurde zurecht zum "man of the match" gewaehlt. 

4

Air Canada Centre, 9.6.2004 

1

Colo

BOXSCORE     18'800 (sold out)

Nach dem etwas duerftigen Auftritt in Edmonton kehrten die Leafs ins heimische ACC zurueck. Die Fans verzeihten ihren Lieblingen den Fast-Ausrutscher in Edmonton und erschienen wieder in Scharen. Die Arena war gegen den Titelfavoriten wieder ausverkauft. Natuerlich liessen sich die Leafs vor dieser Kulisse nicht lange bitten. Nur nach 53 Sekunden musste sich Olaf Koelzig bereits geschlagen geben. Olli Jokinen erwischte ihn auf der Stockhandseite mit einem saftigen Schuss. Die Assists kamen von Dan Boyle und Jeremy Roenick. Nach diesem Auftakt nach Mass versuchte die Lawine aus Denver so schnell wie moeglich zu reagieren. Das gelang ihnen auch, nach exakt 4 Spielminuten glich Sergej Zubov das Spiel aus. Im ersten Abschnitt war das Spiel ausgeglichen, beide Teams hatten einige gute Chancen, aber beide Goalies liessen sich zumindest in diesem Drittel nicht mehr bezwingen.

Im zweiten Drittel uebernahmen die Leafs das Zepter. Strafen um Strafen folgten, aber die Boxplays der beiden Spitzenmannschaften ueberzeugten in dieser Phase. In der 33. Spielminute war es dann Oleg Tverdovsky der wegen einem Elbogencheck auf die Strafbank geschickt wurde. Das Leafs Powerplay war diesmal druckvoll. Kurz vor Ablauf der Strafe wars dann auch soweit. Jason Blake erzielte den vielumjubelten Fuehrungstreffer fuer die blaue Armee. Das Duell der bisher ungeschlagenen Teams wurde in diesem Drittel etwas einseitig, die Leafs waren nun klar das bessere Team und hatten zahlreiche Chancen das Score zu erhoehen. 

Das letzte Drittel begann wie das erste, die Leafs erzielten einen fruehen Treffer. Arron Asham auf Pass von Dan Boyle und Brad Tapper erzielte den hochverdienten Treffer. Nach diesem Tor versuchten Babcock's Mannen das Spiel zu kontrollieren, was ihnen im Gegensatz zum Vorabend sehr gut gelang. 6 Minuten vor Schluss schoss Dan Boyle mit einem Konter das entscheidende 4:1. Dieses Spiel war mit Sicherheit das erste grosse Highlight in dieser noch jungen Saison. 

3

Skyreach Centre, 8.6.2004

3

Edm

BOXSCORE     12'225

Das zweite Spiel stand vor der Tuer, die Leafs reisten nach dem ueberzeugenden Sieg gegen Los Angeles nach Edmonton und absolvierten ihr erstes Innerkanadische Derby. Das junge Team der Oilers vermochte es den Favoriten aus Toronto aber sehr schwierig zu machen. Nach 5 Minuten schoss Rookie Jason Spezza die Oilers in Fuehrung. Und so ging das ganze auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel vermochten die Leafs vorerst nicht aus ihrem Schlaf aufzuwachen und so war es wieder Spezza der dies zu bestrafen wusste. Auf Pass von Simon Gagne und Dainus Zubrus ueberwand er Gaestehueter Lalime im Powerplay zum zweiten mal. Erst dieses Tor weckte die Maple Leafs, nun begannen sie endlich mit der gewaltigen Offensivpower zu wirbeln wie sie das gegen die Kings getan haben. Kurz vor der Pause schoss Antropov hoch verdient den Anschlusstreffer. Die Assists kamen von Mike Comrie und Bryan Berard.

Mit dem Schwung des Anschlusstreffers gingen die Leafs ins letzte Drittel und versuchten so schnell wie moeglich das Spiel auszugleichen. Die gelang Bryan Berard dann auch in der 50. Minute. Auf Pass von Hal Gill und Owen Nolan ueberwand er Mika Noronen. Doch es kam noch besser fuer die blau weissen aus Kanada's Osten. Knapp 2 Minuten spaeter schoss der Leafs All Time Scorerkoenig  die Maple Leafs mit 3:2 in Fuehrung. Fuer Tanguay, war das sein 100. Punkt in der NHLFS und im Maple Leafs Trikot. Tanguay profitierte von einem herrlichen Zuspiel des neuen Leafs Jeremy Roenick, der damit auch seinen ersten Punkt fuer Toronto erzielte. Nur eine Minute spaeter bestrafte Pyatt die wiederaufkommende Ueberheblichkeit der Maple Leafs und glich das Spiel erneut aus. Da in der Verlaengerung nichts mehr passierte blieb es beim Unentschieden.

6

Air Canada Centre, 7.6.2004

3

BOXSCORE     18'800 (sold out, Franchise Rekord)

Neue Saison - neues Glueck. Die Maple Leafs starteten auch in die 3. Saison mit einem Heimspiel. Im letzten Jahr musste man sich 0:5 dem spaeteren Stanley Cup Champion geschlagen geben. Diese Saison sollte es nun ganz anders kommen. Die Leafs waren auch von Anfang an hoch konzentriert. Nach nur 2 Minuten und 7 Sekunden erwischte Verteidiger Haudegen Hal Gill (Assists von Berard und Antropov) mit einem Schuss von der blauen Linie Felix Potvin und brachte die Maple Leafs in Fuehrung. In der 9. Minute musste dann Donald Audette eine 2 Minuten Strafe absitzen. Die Leafs ueberzeugten vollends in ihrem ersten Powerplay der Saison und nur nach 8 Sekunden war es Alex Tanguay der auf 2:0 erhoehte. Tanguay brauchte den Puck nach herrlicher Vorarbeit von Nolan und Jokinen nur noch ins Tor zu schieben. Das Air Canada Centre bebbte schon zum ersten mal in dieser Saison. In der 16. Minute bedankte sich Tanguay auf seine Art und lancierte Olli Jokinen der alleine auf Potvin losziehen konnte. Der taeuschte einen Handgelenkschuss an, zog an Felix the cat vorbei und donnerte die Scheibe ins Lattenkreuz. Die Truppe von Mike Babcock wurde von den Fans mit Standing Ovations in die Kabine geleitet. Was fuer ein Auftakt!

Das zweite Drittel liessen die Leafs geruhsam auf sich zukommen, so spielte man defensiv und wartete auf gute Konterchancen, die sich auch boten. Doch ein ums andere mal wollten es die Jungs in blau zu schoen machen. In der 10. Minuten im zweiten Drittel erwischte es dann Captain Ohlund, wegen Hackens wurde er 2 Minuten in die Kuehlbox geschickt. Und die Kings zeigten, dass auch sie diese Saison ein starkes Powerplay haben, Jeff Friesen verkuerzte kurz vor Ablauf der Strafe auf 3:1. Das veranlasste, die heute in allen Punkten ueberlegenen Torontonians, einen Gang hoeher zu schalten. Der ueberragende Bryan Berard schoss mit einem seiner zahlreichen Offensiv-rushes das 4:1 und 7 Sekunden vor Drittelsende donnerte Dimitri Kalinin mit einen Slapshot von der blauen Linie das 5:1. So gings dann auch in die zweite Pause.

Der Partie war entschieden und so nahmen die Leafs im letzten Drittel etwas Feuer aus dem Spiel. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr konnte Darby Hendrickson das 5:2 fuer die Gaeste erzielen. Und nach einem weiteren Powerplaytreffer der Kings von Donald Audette in der 47. Minute dachten einige, dass das Spiel villeicht noch drehen koennte. 4 Minuten vor Schluss bereinigte Dimitri Kalinin mit seinem 2. Tor des Abend alle Zweifel. Sein Schuss lies dem eingewechselten Mike Richter nicht ein Hauch einer Chance. Alles in allem wars ein sehr netter Auftritt der Maple Leafs. Debutant Jeremy Roenick blieb im ersten Spiel fuer die Toronto Maple Leafs etwas blass, was aber zu entschuldigen ist, wenn man bedenkt das er erst vor wenigen Tagen zur Mannschaft gestossen ist. 

5

Mellon Arena, 24.12.2003

4

BOXSCORE     15'008

Die Leafs mussten heute ohne einem ihrer Quarterback antretten. Bryan Berard verletzte sich im Spiel gegen die Anaheim Mighty Ducks und musste für das Spiel passen. Die beiden Mannschaften standen sich hier bereits zum zweiten mal gegenüber, die Mannschaft von GM Sigg gewann das erste Spiel in Toronto mit 2:0 und dafür wollten sich die Jungs von GM Schrepfer natürlich revanchieren. Aber das Spiel begann merklich schlecht für die Gäste aus Kanada. Nach 29 Sekunden nützte Markov eine Unachtsamkeit in der Defensive der Leafs und schoss die Penguins in Führung. Doch dieses Gegentor weckte dann die Mannen aus der grössten Stadt Kanadas. In der 11 Minute verwertete Alex Tanguay ein Zuspiel von Owen Nolan und Dan Boyle zum Ausgleich und nur 3 Minuten später war es Rookie Alexander Frolov der seinen zweiten Karrierentreffer erzielte und die Leafs damit erstmalig in Führung schoss.

Das zweite Drittel war dann noch ausgeglichener als der erste Abschnitt. Das Spiel riss die Zuschaer wirklich vom Sockel und das vor allem auch wegen dem sehenswerten Treffer von Dany Heatley zum Ausgleich. Der davon sichtlich provozierte Owen Nolan antwortete auf seine Art und wuchtete nur wenigen Minuten später die erneute Führung für die Maple Leafs in die Maschen. Die Zuschauer kamen hier wirklich in den Genuss eines echten Hockey Leckerbissen. Nach zwei Drittel führten die Gäste immernoch mit 3:2. Die Fans in der Mellon Arena konnten sich auf ein spannendes letztes Drittel freuen.

Und dieses begann mit einem Paukenschlag. In Überzahl verhalf Rookie Pierre Marc Bouchard der Heimmanschaft aus der Steel City zum erneuten Ausgleich und eine Minute später brachte Milan Hejduk das Igloo zum kochen. Innert einer Minuten wussten die Penguins das Spiel zu wenden. Gab es die zweite Pleite in Serie für die Maple Leafs? Als in der 12. Minute Dimitri Kalinin die Strafbank drückte und der Atomblock der Penguins wieder das Eis betratt sah es wehement danach aus. Doch der heute von Spielwitz nur so strahlende Owen Nolan überraschte alle und schoss lanciert von Jason Blake den Ausgleich. Das Spiel konnte wieder von Null beginnen. Und nun waren die Gäste nicht mehr zu halten Boyle steuerte mit seinem 3. Assist des Abends einen masgeschneiderten Pass zu Olli Jokinen und der Finne blieb cool und überwand Heimtorhüter Luongo mit einem Handgelenkschuss über die Schulter. Der Sieg war nun den Leafs sicher.

1

Air Canada Centre, 24.12.2003

2

BOXSCORE     14'032

Heute war der Angstgegner der Maple Leafs zu Gast im Air Canada Centre. Noch nie konnten die Leafs in der Geschichte der NHLFS mit den Ducks mithalten, die früheren Partien gingen allesammt 2:8,3:6,0:6 ganz klar verloren. Heute wollte man sich in diesem Punkt verbessern. Im ersten Drittel waren die Leafs dann auch überlegen und wollten entschlossen das Spiel zu ihren Gunsten gestalten. Chancen um Chancen wurden herausgespielt, Manny Fernandez spielte aber Klasse, genauso wie sein Gegenüber Patrick Lalime. Erst 1 einhalb Minuten vor der Pause war es der gefährlichste Leaf der Saison, Dan Boyle, der die Führung für das Heimteam erzielen konnte. Es war ein Powerplaytor das wunderbar von Alex Tanguay und Olli Jokinen rausgespielt wurde. Mit dieser knappen Führung gings dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel setzten die Ducks alles daran das Spiel zu wenden und schnürten die Leafs im eigenen Drittel ein. Nach 17 Sekunden schoss dann auch Brent Sopel in Überzahl den Ausgleich. Danach hielt aber vorallem Stargoalie Lalime, der heute eine ausgezeichnete Partie spielte, die Leafs im Spiel. Erst 24 Sekunden vor der Pause, musste er einen weiteren Treffer einstecken. Markus Naslund traf für die Gäste aus dem sonnigen Kalifornien zur erstmaligen Führung. Das war auch der Stand nach 2 Drittel.

Das letzte Drittel war ausgeglichen, beide Teams spielten defensiv enorm geschickt und die wenigen Chancen (trotz den vielen Powerplays) konnten die Goalies alle zunichte machen. So blieb es bei der knappen Niederlage. Es bleibt die Erkenntnis das Anaheim wirklich der Angstgegner ist, aber das man so nahe an einem Punktgewinn gegen die Ducks war wie noch nie.

6

Xcel Energy Center, 23.12.2003

4

BOXSCORE     9'534

Bei den Leafs gehts momentan schlag auf schlag. Ein Spiel nach dem anderen steht auf dem Programm, aber die Leafs zeigten sich bis anhin sehr stark. Nach dem prestigeträchtigen Sieg in Dallas gegen die Stars waren nun die Minnesota Wild auf Menüplan. Die Leafs legten los wie schon das Spiel vorher und deckten Heimtorhüter Ron Tugnutt mit Schüssen ein. Und nach 3 Minuten wars dann auch schon passiert, Dimitri Kalinin erzielte auf Pass von Mike Ricci und Alexander Frolov das 1:0. Die Wild hatten in diesem ersten Drittel nicht viel zu melden und die Maple Leafs suchten das 2:0 weiter. Warten mussten sie bis 2 einhalb Minuten vor Drittelspause und diesmal wars der Moment von Rookie Alexander Frolov der sein erstes NHLFS Tor erzielen konnte. Die Zuspiele diesmal von Erik Cole und Dimitri Kalinin. Und mit dieser konfortablen Führung gings dann auch in die Pause.

Im zweiten Drittel kehrte das Spiel, beide Teams kamen zu guten Chancen aber nur eine Mannschaft wusste die zu nutzen. Und das war die Wild. 2 mal Anson Carter und einmal Richard Matvichuk kehrten das Spiel innert 10 Minuten. Und Trainer Mike Babcock hatte einiges zu tun in der zweiten Drittelspause.

Im letzten Abschnitt kamen die Leafs gleich voll konzentriert aus der Pause und der überragende Verteidiger der Saison, Dan Boyle schoss den Ausgleich mit einem seiner berüchtigten Weitschüsse. Die Vorarbeit leiteten bei diesem Treffer Olli Jokinen und Owen Nolan. In diesem letzten Abschnitt waren wieder die Gäste aus Toronto die klar dominierende Mannschaft, trotzdem war es Johansson der die Heimmannschaft zur Freude der knapp 10'000 Zuschauer wieder in Führung schoss. Stargoalie Patrick Lalime zog heute wieder einen seiner schwächeren Abende ein. Die Truppe von GM Schrepfer zeigte aber einmal mehr Chrakter und nur eine Minute später lieferte Owen Nolan die Antwort und glich wieder aus, die Pässe kamen vom überragenden Dan Boyle und von Alex Tanguay. Und genau dieser Tanguay doppelte eine Minute nach mit der Führung (auf Pass von Nolan und Boyle). Der Widerstand der Wild war nun gebrochen und die Leafs nutzten dies Kaltblütig aus, Antropov entschied 40 Sekunden nach dem Führungstreffer die Partie. Bryan Berard und Mike Comrie verzeichneten dabei auch noch je einen Assistpunkt. Die Leafs konnten mit diesem 6:4 Sieg die Serie fortsetzen und sind nun bereits 6 Spiele in Serie ungeschlagen.

3

American Airlines Center, 22.12.2003

1

BOXSCORE     17'616

Nach dem hartumkämpften Punktgewinn im Madison Square Garden in New York, stand ein weiteres sehr schwieriges Auswärtsspiel auf dem Programm. Und die Maple leafs powerten los als ob es das Spiel in New York nie gegeben hätte. Schnelle Kombinationen und gut herausgespielte Chancen waren das Ergebnis. In der 9. Minute wusste sich Ethan Moreau nur noch mit einem Foul zu helfen und verhalf so den Leafs zum zweiten Powerplay des Abends. Nachdem das erste den Namen Powerplay nicht verdiente war das zweite umso besser. Erik Cole nutzte dann auch die Gunst der Stunde und markierte gleich seinen 7 Saisontreffer und überwand somit Ex Maple Leaf Peter Skudra mit einem wuchtigen Handgelenkschuss. Mike Comrie und Owen Nolan waren für die Assistpunkte zuständig. Dieses Tor läutete eine eindrucksvolle Minute der Maple Leafs ein. 57 Sekunden später lancierte Captain Matthias Ohlund auf der rechten Seite Nik Antropov, der spielte einen herrlich Pass durch die Gasse und fand den lauernden Olli Jokinen der endlich sein erstes Saisontor erzielen konnte. Dieses beflügelte ihn anscheinend derart, dass er nur 11 Sekunden später nachdoppelte, diesmal auf Pass von Blake und Kalinin. Nach knapp 11 Minuten war das Spiel bereits entschieden. Souverän brachten die Leafs die Führung in die erste Pause.

Nun stellten die Gäste aus Toronto ihr System um und spielten auf Resultat verwalten, mit einer sensationellen Defensivarbeit im Rücken konzentrierten sie sich mehrheitlich auf Konter. Die aber in diesem zweiten Drittel Peter Skudra allesamt abwehren konnte. Die Stars hatten aber kein Konzept gegen diese kompakte kanadische Abwehr und so stand es auch nach 2 Drittel 0:3 aus Sicht des Heimteams.

Neues Drittel gleiches Muster, die Stars rannten an und prallten ein ums andere mal an der blauen Mauer ab. Zum ganze Leid kam nun auch noch dazu, das Keith Tkachuk in einem packenden Infight gegen Owen Nolan den kürzeren zog. 6 Minuten vor Schluss als niemand mehr damit rechnete schoss Joe Nieuwendyk dann doch noch den Ehrentreffer für die tapfer kämpfenden Stars aus Dallas. Die Maple Leafs brachten aber diesen Auswärtssieg ohne Probleme und ohne viel Aufwand nach Hause. Die Serie geht weiter und die Leafs sind jetzt bereits in den letzten 5 Spiele ungeschlagen (4 Siege 1 Unentschieden) und belegen zum ersten mal in der Franchise Geschichte einen Playoff Platz,

4

Madison Square Garden, 22.12.2003

4

BOXSCORE     16'707

Die Leafs im Hoch und auf dem Weg nach oben. Doch heute bekamen es die tapferen Jungs von GM Schrepfer auswärts mit den New York Rangers zu tun, immerhin 2. im Osten. Und das Spiel begann für die Gäste nach Mass, nach nur 44 Sekunden tankte sich Tanguay an der Bande durch spielte in den Slot auf Jokinen der scheiterte noch an Ed Belfour aber den Nachschuss verwertete Owen Nolan souverän zum 0:1. Dieses frühe Tor weckte allerdings die New Yorker und verletzte sie im Stolz, sie drehten nun so richtig auf. Patrick Lalime stand unter dauerstress und nach 8 Minuten war auch er zum ersten mal geschlagen. Kristian Huselius markierte seinen 8. Saisontreffer und glich die Partie aus. Die Rangers dominierten auch nach dem Ausgleich, Lalime wusste aber heute zu überzeugen und rettete das Unentschieden in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt war ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Gäste. Die beiden Goalies hielten aber beide Teams mit grossartigen Paraden vorerst im Spiel. In der 9 Minute konnte dann Boucher den anstürmenden Alexander Frolov nur noch mit einem Foul stoppen. Für dieses vergehen kassierte der Verteidiger der Rangers eine 2-Minuten Strafe. Das Überzahl funktionierte gut und Eddie the Eagle wurde richtig unter Schuss genommen. Beim Schuss von Erik Cole kurz vor Ablauf der Strafe war dann aber auch Belfour machtlos. Die Assistenten waren hier Mike Comrie und Nik Antropov. Damit war der Torreigen gebrochen. Die Rangers wussten zu reagieren und konnten nur 2 Minuten später durch den Finnen Teemu Selanne ausgleichen. 2:2 stand es dann aber nur bis der torgefährlichste Verteidiger der Liga einmal mehr zuschlug. Dan Boyle markierte innert einer Minute gleich 2 Treffer und brachte mit seinen Saisontreffer Nummer 7 und 8 die Leafs mit 2:4 in Führung. Im altehrwürdigen Garden war es plötzlich ruhig wie auf einer Beerdigung.

Die Rangers liessen sich aber zumindest in diesem Spiel nicht beerdigen. Grossartig wie sich die Jungs aus dem Big Apple zurück kämpften. Kasparaitis schoss mit seinem 2 Treffer der Saison den Anschlusstreffer kurz nach wiederbeginn. Und als Todd White mit ebenfalls seinem zweiten Tor in dieser Saison den Ausgleich schoss, konnte das Spiel wieder von 0 beginnen. Die Mannschaften agierten nun plötzlich wieder diszipliniert Defensiv und so trennten sich die Teams am Schluss leistungsgerecht mit einem 4:4 unentschieden. Für die Rangers hatte das heutige Spitzenspiel allerdings einen faden Nachgeschmack. Verteidigerstar Philipp Boucher verletzte sich, als er unglück aufs Eis fiel und wird wohl für die nächsten 1-2 Wochen ausfallen.

6

First Union Center, 21.12.2003

2

BOXSCORE     13'152

Heute ging es vor allem darum, den Aufwärtstrend zu bestätigen. Die Flyers verloren ihre letzten 8 Spiele und die Leafs gewannen ihre letzten 2. Und man merkte das auch bei den Gemütszuständen der Spieler an. Es war eigentlich von Anfang an ein Spiel auf ein Tor. In der 11. Minute nützte dann endlich Arron Asham auf Pass von Matthias Ohlund eine der zahlreichen Chancen aus und brachte die Leafs völlig verdient in Führung. Bis zur Drittelssirene verpassten es die Leafs noch weitere Tore zuschiessen. Ohlund dazu nach dem Spiel: "Wir hatten das Spiel eigentlich jeder Zeit unter Kontrolle, das einzige schlechte heute war das wir die Chancen im ersten Drittel nicht nutzten und so den Gegner für das zweite Drittel aufbauten."

So ist es vileicht zu erklären das nach 4 Minuten im zweiten Drittel Weinhandl den Ausgleich schoss. Dan Boyle brachte den Gast aus Toronto danach zwar wieder in Führung (Zuspiele von Ohlund und McKenna), doch irgendwie nahmen die Jungs von Headcoach Mike Babcock die doch krass unterlegene Mannschaft aus Philadelphia nicht wirklich ernst und so geschah es, dass Matt Stajan gleich wieder ausgleichen konnte. Dieser Ausgleich veranlasste aber die Leafs dazu, endlich wieder einen Gang höher zuschalten. Und in einem der häufigen Powerplays schoss Nik Antropov wieder die Führung. Mit diesem Resultat gings dann auch in das letzte Drittel.

Babcock fand anscheinend in der Kabine die richtigen Worte, denn im letzten Abschnitt hatten die Flyers nun wirklich gar nichts mehr zu bestellen. In der 49. Minute doppelte Nik Antropov nach und schoss das 4:2. Nur 4 Minuten später nützte Owen Nolan die Verunsicherung und erhöhte auf 5:2. Die Entscheidung war zu diesem Zeitpunkt längst gefallen und die Leafs boten etwas für die wenigen angereisten Fans aus Kanada. 2 Minuten vor Schluss setzte Alex Tanguay mit einem sehenswerten Treffer noch den Schlusspunkt. Das Schussverhältnis zeigte deutlich auf wie sehr die Leafs überlegen waren: 42:21

3

Air Canada Centre, 20.12.2003

2

BOXSCORE     10'590

Nach der guten Vorstellung gegen die Panthers und dem deutlichen aufwärtstrend merkte man das die Nervosität nicht mehr so stark war. Nach knapp 2 Minuten war es dann auch Mike Comrie der völlig frei im Slot stand und Potvin gleich bezwingen konnte. Voraus ging hier ein wunderbarer Pass von Nik Antropov in den Slot. Die Richtung war damit gegeben und die Leafs beschränkten sich auf das Defensive Spiel und das Kontern. In Unterzahl gelang dann einer dieser Konter vorzüglich und Captain Ohlund lancierte Mike Ricci der alleine vor Potvin die Nerven behielt und die Leafs mit 2 Toren in Führung schoss. Und das Resultat brachte man mit starker Hilfe von Pat Lalime dann auch in die erste Pause.

Im zweiten Drittel war das Spiel extrem ausgeglichen, die Leafs versuchten nun mit einer kontrollierten Offensive die Entscheidung zu suchen. Alex Tanguay hatte zweimal das 3:0 auf dem Stock, scheiterte aber am Schlussmann der Gäste. 5 Minuten vor der Pause gings dann aber nochmals rund. Als Ricci auf der Strafbank sass, nütze die Eric Belanger kaltblütig aus und schoss den nicht unverdienten Anschlusstreffer. Heute waren die Leafs aber wie am Anfang schon erwähnt erstaunlich abgeklärt und so war es dann nur 50 Sekunden später Matthias Ohlund der den alten Abstand wieder herstellte. Die Zuspiele kamen von Alex Tanguay und Dan Boyle.

Der letzte Abschnitt verlief ähnlich wie das zweite Drittel. Die Leafs versuchten die Entscheidung zu erzwingen, scheiterten aber ein ums andere mal an Felix the cat. Und so war es dann wieder im Powerplay Chris Chelios der die Gäste nochmals hoffen lies. Paddy Lalime zeigte sich heute allerdings in ausgezeichneter Form und rette mit einigen Paraden den Sieg.

5

Air Canada Centre, 19.12.2003

4

BOXSCORE     10'571

Nach den beiden guten letzten Spielen wollten nun die Leafs zu Hause zeigen, dass dies nicht nur ein Strohfeuer war, und gingen hochmotiviert zur Sache. Nach einer Unkonzentriertheit in der Abwehr geriet man allerdings früh in Rückstand, Peter Bondra schoss das 0:1. Umsomehr wurde das Spiel also wirklich zur Probe, obs nun endlich aufwärts geht. Die Leafs liessen sich einmal durch den Rückstand nicht beirren und spielten ihr Spiel. Endlich das Temporeiche Spiel das man sich gewünscht hat und das man versprochen hatte. Nach knapp 8 Minuten führte das auch zum Ausgleich. Berard bediente Erik Cole und der bezwang Brian Boucher souverän zum 1:1. Dies war bereits Cole's 5. Saisontreffer. Und in der 14. Minute schlug die Stunde der 4. Linie der Maple Leafs. Nach genau 13:30 erzielte Steve McKenna auf Pass von Brad Tapper und Dan Boyle die verdiente Führung und nur 16 Sekunden später doppelte Arron Asham mit einem Sehenswerten Treffer nach. Diesmal kamen die Assists von Steve McKenna und Brad Tapper, die beiden bereits ihren zweiten Punkt am heutigen Abend feiern durften. Mit diesem verdienten 3:1 gings dann auch in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann wie das letzte aufgehört hatte, mit einer Druckphase der Leafs. Boucher war wirklich nicht zu beneiden. So schoss nach knapp 2 Minuten Nik Antropov sein erstes Tor für die Maple Leafs (Assists von Berard und Blake). Auch nach dem 4:1 hatte die Heimmannschaft noch nicht genug. So war es dann Jason Blake der nur einige Minuten später gar noch das 5:1 erzielte. Jay Bouwmeester steuerte bei diesem Tor seinen ersten NHLFS Punkt bei. Der zweite Assist ging an Mike Ricci. Das war dann auch genug für Brian Boucher der sich durch EX Maple Leaf Steve Shields ersetzen liess. Und Shields wusste zu überzeugen, ihm konnten es die Panthers verdanken das es nicht noch schlimmer wurde bis zur zweiten Pause.

Im letzten Drittel schalteten die Leafs merklich einen ganz zurück. Was beinahe noch zu ihrem Verhängniss wurde. Johnson, Kozlov und Nikolishin brachten die Gäste noch bis auf 5:4 heran. Doch gerade dann schaffte man es doch noch das Spiel konzentriert zu Ende zu bringen um am Schluss den 4. Sieg einzufahren. Ingsesammt ein hochverdienter Sieg der Mannen von Mike Babcock. Der Aufwärtstrend hält an.

3

Nationwide Arena, 16.12.2003

4

BOXSCORE     11'585

Nach dem Sieg zu Hause gegen die Canucks gingen die Leafs voller Selbstvertrauen in das Spiel in Columbus. Das erste Drittel wurde von der Defensive geprägt. Beide Mannschaften konnten nur wenige gute Chancen erspielen. Nach 9 Minuten nützten die Blue Jackets zur Freude der heimischen Fans, eine der wenigen Chancen. Denis Arkhipov schoss das Heimteam in Führung. Verdient war es nicht wirklich, da das erste Drittel wirklich sehr ausgeglichen war.

Im zweiten Drittel spielte dann nur noch eine Mannschaft und zwar die Gäste aus Toronto. Es schien der Knoten ist im letzten Spiel geplatzt, den schon nach 35 Sekunden im zweiten Abschnitt, erwischte Dan Boyle Marc Denis und erzielte den verdienten Ausgleich. Die Leafs dominierten weiter und drückten auf die Führung, dummerweise lief man so in einen Konter der eiskalte von Dumont ausgenützt wurde. Es machte in diesem Drittel allerdings freude den Leafs zuzuschauen, sie gaben nicht auf und vermochten den Druck nochmals zu erhöhen. So war es dann auch 4th Line Center Arron Asham der auf Pass von Brad Tapper und Dan Boyle den erneuten Ausgleich erzielen konnte. Das war aber nicht genug, nur 4 Minuten später schoss Eric Cole die Gäste aus Toronto zum ersten mal in Front, diesmal kamen die Päse von Nik Antropov und Mike Comrie. Doch durch unkontrolliertes anrennen lief man erneut in einen Konter, so war es Rob di Maio der noch vor der Pause den erneuten Ausgleich erzielen konnte. 3:3 nach 2 Drittel.

Im letzten Abschnitt hatte dann das Heimteam wieder leichte Vorteile. Und sie zeigten was sie heute so stark gemacht hat, die Chancenauswertung. 1 1/2 Minuten vor Schluss schoss Sutton die Entscheidung für die Blue Jackets. Am Schluss bleibt den Leafs nur die Erkenntnis, dass man die bessere Mannschaft war und das ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen ist.

3

Air Canada Centre, 15.12.2003

1

BOXSCORE     14'206

Aus irgendeinem Grund kamen heute 14'000 Zuschauer ins Air Canada Centre. Nach den bitteren beiden Auswärtsniederlagen in Anaheim und Chicago hatten anscheinend die Leute wieder Lust auf Hockey in Toronto, egal wie schlecht das Team ist. Und das beflügelte die Heimmannschaft, man konnte spühren das sich die Leafs für die Pleite vor einigen Wochen in Vancouver rächen wollten. Aber erst gegen Ende des Drittels konnte man die Überlegenheit auch ausnützen. In der 14. Minute eröffnete Neuzugang Owen Nolan mit seinem ersten Saisontor das Score. Der Assist kam von Hal Gill und Bryan Berard. Eine Erlösung war im Team zu spüren und so konnte man die Führung in die erste Pause retten.

Im zweiten Abschnitt wollten die Canucks das Spiel natürlich so schnell wie möglich ausgleichen, das veranlasste den Trainer der Gäste aus dem Westen dazu auf teilweise 2 Blöcke zu kürzen. Der Druck aufs Tor von Paddy Lalime nahm enorm zu. Aber der Stargoalie bot heute eine sensationelle Leistung, die Pause im Spiel zuvor, tat ihm merklich gut. So parierte er alle 14 Schüsse die, in diesem Drittel auf ihn zukamen. Die Leafs hatten nur einige Konterchancen, die man leider nicht zu nutzen wusste.

Im letzten Drittel schwanden dann aber merklich die Kräfte der Canucks und die Leafs konnten wieder mehr Spielanteile für sich verbuchen. In der 49. Minute bot sich sogar die Chance in Überzahl das langersehnte 2:0 zu erzielen. Sergej Fedorov sass auf der Strafbank. Doch es kam anders, Adam Deadmarsh entwischte und schoss den Ausgleich für die Canucks. Die Angst von einer erneuten Niederlage kam auf, die Blue-White-Army wurde nervös, man konnte die Unsicherheit erkennen. Da fasste sich aber Dan Boyle in der 52. Minute ein Herz und wuchtete mit einem unvergesslichen Hammer die Führung ins Netz. Die Assistpunkte bekamen Alex Tanguay und Olli Jokinen zugeschrieben. Und diesmal lies man es sich nicht mehr nehmen, wieder eine Strafe für die Canucks. Comrie gewann das Bully, spielte zurück zu Boyle, der täuschte den Schuss an (die Halbe Verteidigung der Gäste warf sich in die Schussbahn), spielte dann aber völlig überraschend zu Berard, der den Pass direktnahm und den Puck in den Winkel donnerte. Das Spiel ging dann auch 3:1 zu Ende und die Leafs konnten ihren 3. Saisonsieg feiern.

1

Air Canada Centre, 5.12.2003

1

BOXSCORE     10'497 (Minusrekord)

Die Krise ist momentan in Toronto allgegenwertig, so kam es auch dazu das nur knapp über 10'000 Leute den Weg ins ACC fanden, was einen neuen Minusrekord bedeutete. Gespannt war man aber auf Hal Gill, der endlich für seinen neuen Klub spielte. Und er machte genau das was man von ihm erwartete, er stabilisierte die Abwehr. Anstatt über 30 Schüsse zu halten, musste Lalime heute nur 20 Schüsse stoppen.Im ersten Drittel war das Spiel allerdings ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Maple Leafs. Die Ahornblätter rannten weiterhin an und kamen einfach nicht zum Torerfolg. Dies änderte sich als Dan McGillis für 2 Minuten auf die Strafbank verbannt wurde. Das Powerplay lief für einmal nach Plan und so war es dann auch der viel gescholtene Jason Blake der die Leafs verdient in Führung schoss. Die Assists kamen von Center Mike Comrie und vom sehr aktiven Bryan Berard. So stand es dann auch nach dem ersten Drittel 1:0 für die heimischen Leafs. Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer einen wahren Sturmlauf der blau-weissen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf Mike Dunham zu. Aber das grosse Manko dieser Saison war wieder zu erkennen, die Chancenauswertung. Reihenweise scheiterten die tapfer kämpfenden Maple Leafs am gegnerischen Torhüter. Im letzten Abschnitt als alle damit rechneten das es nur eine Frage der Zeit ist bis die Mannen aus Toronto die Führung ausbauen würden, kam der Ausgleich aus heiterem Himmel. Nach 35 Sekunden schoss Andreychuk den Ausgleich. Die Leafs waren auch in diesem letzten Drittel die klar bessere Mannschaft, konnten aber wie so oft diese Vorteile in Tore ummünzen. Das Schussverhältniss am Schluss : 33:20